Das Schloss Fredensborg liegt am See Esrum Sø und ist seit vielen Jahren eines der Gebäude, das Königin Margrethe II und ihr Mann, Prinz Henrik, vor allem im Sommer am häufigsten bewohnen. Seit 2004 lebt auch das Kronprinzenpaar im Kanzleihaus des Schlosses, das sich neben dem Hauptgebäude befindet. Das hübsche Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert ist außerdem häufig der Ort, an den die Königin ihre Gäste bei größeren offiziellen Staatsbesuchen und Familienereignissen in der königlichen Familie einlädt.
Fredensborg Schlossgarten erleben Ein königlicher Barockgarten
Der Schlossgarten von Fredensborg in Nord Seeland ist eine der schönsten Gartenanlagen Dänemarks.
Die Alleen gehen sternförmig vom Schloss aus, so dass das Schloss ein Zentrum bildet, was die ehemalige Macht des absolutistischen Herrschers symbolisieren sollte. Die schnurgeraden Alleen sollten demonstrieren, wie der Mensch die Natur beherrschen konnte. Die Anlage ist ein Beispiel des pompösen Barockstils, inspieriert von Versailles bei Paris.
In den Jahren 1833 – 1850 wurde der Schloss-garten in romantischem Stil neu angelegt, was noch deutlich aus den naturbelassenen Waldpartien ersichtlich ist. Die meisten der Alleen wurden damals entfernt, wurden jedoch Ende des 20. Jahrhundert wieder angelegt um die Aussichtsgerade Richtung Esrum See zu erhalten.
Auβer der besonderen Mischung von französischem Barock und Romantik können Sie hübsche kleine Gebäude, Monumente und Anlagen im Garten bewundern.
Das Schloss Sommerresidenz der königlichen Familie im Frühling und im Herbst. Das weiβe Barock-schloss vom 18. Jahrhundert ist von der italienischen Villen Architektur inspiriert.
Das Kanzleihaus War ursprünglich Wohnhaus für Minister und Beamte, die zu Sitzungen kamen. Jetzt wird es von Kronprinz Frederik und seiner Familie bewohnt.
Die Orangerie Wurde in 1995 dem Monarchenpaar geschenkt. Im Juli ist die Orangerie geöffnet. Dort kann man u.a. die ältesten Myrten Dänemarks bestaunen, die 250 Jahre alt sind.
Der reservierte Garten Der private Garten der königlichen Familie, im Juli für Besucher geöffnet. Der Marmorgarten ist eine kleine geschützte Barockanlage mit Statuen und einer Wasserkaskade. Hinzu kommen viele Staudenbeete und blühenden Büsche.
Die Alleen Ursprünglich für Parforcejagd angelegt. Sie gehen sternförmig vom Schloss aus. Im Barock musste es einen Zusammenhang zwischen Gebäuden, Gartenkunst, bildender Kunst und Landschaft geben.
Die Grosse Allee Es ist ein groβartiger Anblick, wenn man an der Schlosstreppe steht der Allee zugewandt. Versailles gab König Frederik 5. Inspiration zur groβen Rasenfläche.
Die Skulpturen Die vielen Skulpturen sind eine Besonderheit des Gartens. Die meisten wurden von Johannes Wiedewelt 1759-1769 geschaffen. Bemerkenswert sind die acht groβen Skulpturen der Groβen Allee entlang, und auch die zwei groβen Monumente, Dänemark und Norwegen gewidmet.
Groβer Ballonplatz So genannt, weil hier ein Spielplatz war. Früher hat man mit einer aufgeblasenen Schweine- oder Schafsblase Ball oder Ballon gespielt.
Der Schiffshügel Wurde um 1760 geschaffen. Er sollte daran erinnern, dass Dänemark einen Krieg gegen Russland vermeidete.
Das Chaluppenhaus Von König Frederik 4. 1726 für seine Segelschiffe erbaut. Der König konnte mit vollen Segeln bis ins Haus segeln.
Das Nordmannstal Wurde von Frederik 5. 1764-1784 angelegt. Ungewöhnlich für die Zeit sind Bauern, Fischer und andere brave Leute abgebildet. Die 70 Skulpturen sind restauriert und teilweise erneuert, und wieder in 2002 eingeweiht.
Die Teehäuser Die zwei vornehmen Pavillons sind Mitte 1700 erbaut worden. Der eine wurde als Küche angewandt, der andere für die Pagen, die die Herrschaften auf ihren Ausflügen bedienten.
Aussichten Im Barock sollten die Aussichten zeigen, wie der Mensch die Natur zähmt. Im romantischen Garten sollte man träumen und sich von der Natur hinreiβen lassen.
Der Hetzplatz Mehrere Könige haben im Garten Parforcejagd abgehalten. Es ist eine Jagd zu Pferd, wo Hunde die Hirsche verfolgen um sie zu erschöpfen. Die Hunde wurden hier vor der Jagd aufgehetzt.